Volker Schnurrbusch: „Wolfspolitik bedroht gesamten Berufszweig“

    Die grün eingefärbte Willkommenskultur für den Wolf bedroht laut eines offenen Briefes des Beratungsringes Schafhaltung die wirtschaftliche Existenz insbesondere der Deichschafhalter in Schleswig-Holstein.   Volker Schnurrbusch, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Wie sehr die aktuelle Wolfspolitik die Realität missachtet, macht der offene Brief der Schafhalter deutlich. Die vom Ministerium geplante angeblich ‚wolfabweisende‘ Einzäunung ist unpraktikabel und zu teuer für die kleinen Betriebe.

    Das sogenannte ‚Wolfsmanagement‘ wird unverhältnismäßig teuer. Das Ergebnis meiner kleinen Anfrage zu den durch den Wolf verursachten Kosten war schockierend: Allein im ersten Quartal 2019 wurde fast soviel Geld für die Anschaffung von Herdenschutzpaketen ausgegeben wie im ganzen Jahr 2018. Nun stellt das Land weitere 3,1 Millionen Euro bereit für Wolfsbetreuer, Prävention und Entschädigungsleistungen.

    Wir müssen endlich den Schutzstatus des Wolfes an die Realität in unserem Bundesland anpassen und ein Bestandsmanagement für den Wolf einführen. Folgerichtig wäre die Aufnahme des Wolfes in das Jagdgesetz, wie wir es seit langem fordern. Trotz Zustimmung einzelner Politiker aus CDU und FDP bewegt sich Jamaika dank des grünen Umweltministers Albrecht konsequent in die falsche Richtung. Insbesondere für die Deiche müssen wir über komplett wolfsfreie Zonen nach skandinavischem Vorbild nachdenken. Die AfD steht für eine realistische Wolfspolitik, die die Existenz der Schaf- und Ziegenhalter sichert. Der Brandbrief des Beratungsrings macht das überdeutlich.“

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