Volker Schnurrbusch: „Wolf überwindet Zaun – Die grenzenlose Liebe der Grünen zum wilden Raubtier geht zu weit“

    Volker Schnurrbusch

    Im Kreis Pinneberg sind zwischen Hemdingen und Bilsen neun Schafe gerissen worden. In Westerhorn hat ein Wolf sogar einen als sicher eingestuften Zaun überwunden. Volker Schnurrbusch, agrar- und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Weidetierhalter in Schleswig-Holstein geraten durch immer mehr Wolfsrisse in Existenzgefahr, einzelne Betriebe sind vom Ruin bedroht. Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) und die Grünen im Land, die ob ihrer grenzenlosen Liebe zum Raubtier vor wirksameren Maßnahmen zurückscheuen, wollen das Problem wie bei jeder ihrer unausgereiften Schwärmereien mit Steuergeld zuschütten. So werden Tierhaltern in Schleswig-Holstein seit dem letzten Jahr angeblich ‚wolfssichere‘ elektrische Zäune auf die Weiden gepflanzt. Wie wirksam diese tatsächlich sind, lässt sich am jüngsten Vorfall in Westerhorn deutlich ablesen.

    Für die AfD-Fraktion steht ganz klar der Schutz der Schleswig-Holsteiner Bürger, Bauern und Tierhalter wie auch der Weidetiere im Vordergrund. Daher haben wir bereits vor Monaten im Landtag beantragt, den Wolf mit einer ganzjährigen Schonzeit ins Jagdrecht aufzunehmen, so dass auffällige Wölfe, die ihre natürliche Scheu verloren haben, zum Schutz von Mensch und Weidetier sachgerecht aus dem gesicherten Bestand entnommen werden können. Dass sich alle anderen Fraktionen unisono unserem Antrag verweigert haben, zeigt ihre Politik der Scheuklappen, die sich nicht an Inhalten, sondern Ideologie orientiert.“

    Weitere Informationen:

    • SHZ-Artikel „Neun Schafe gerissen“ vom 4. Januar 2019:

    https://www.shz.de/lokales/barmstedter-zeitung/kreis-pinneberg-wieder-schafe-hinter-wolfszaun-gerissen-id22139597.html

    Seite drucken