Volker Schnurrbusch: „Weltkultur- und Naturerbe von Schleswig-Holstein und Dänemark vernetzen“

    Volker Schnurrbusch

    Zum Antrag, eine Netzwerkstrategie der Weltkultur- und Naturerbestätten zu entwickeln, erklärt Volker Schnurrbusch, tourismuspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag:

    „Schleswig-Holstein ist geschichtlich eng mit Dänemark und dem südlichen Skandinavien verbunden. Eine Netzwerkstrategie sollte daher zumindest im Rahmen der Kimbrischen Halbinsel erfolgen, also dem gemeinsamen Landstrich zwischen der Elbe und dem Skagerrak. Für eine völkerverbindende Zusammenarbeit bietet sich das gemeinsame Kultur- und Naturerbe beiderseits der Grenze von 1920 an.

    Auswärtige Besucher interessieren sich gerade wegen der Einzigartigkeit für die jeweilige Sehenswürdigkeit. Der Kulturkontinent Europa begeistert durch seine überwältigende Architektur und beeindruckende Landschaften. Verbindende Elemente zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark bieten zum Beispiel das Wattenmeer oder die steinzeitlichen Großsteingräber und Grabhügel.

    Die Verleihung des UNESCO-Titels „Weltkultur- und Weltnaturerbe“ hat in den letzten 20 Jahren bei den meisten Erbestätten eine Verteuerung der Eintrittspreise auf zehn bis zwanzig Euro bewirkt. Für viele Einheimische hat die Auszeichnung dadurch das Gegenteil von Identifikation erreicht, nämlich einen erschwerten Zugang zur eigenen Kulturgeschichte. Teil einer Netzwerkstrategie muss daher sein, Eintrittsgelder erschwinglich zu gestalten.“

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