Volker Schnurrbusch: Tierquälerei verhindern – Exporte dauerhaft verbieten

    Volker Schnurrbusch

    Die Landkreise Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und Nordfriesland haben die Ausfuhr von Rindern in bestimmte Staaten außerhalb der Europäischen Union vorläufig untersagt, weil die Tiere in diesen Ländern gequält würden, beispielsweise bei der Schlachtung. Volker Schnurrbusch, agrar- und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Die AfD Schleswig-Holstein fordert bereits seit 2017, dass Lebendtransporte von Tieren zu Schlachthöfen in Länder außerhalb der EU verboten werden. Die ist aus Gründen des Tierschutzes dringend geboten: Zum einen müssen Transportwege zu Schlachthöfen grundsätzlich so kurz wie möglich gehalten werden; zum anderen muss sichergestellt sein, dass Schlachtungen stets tierschutzgerecht durchgeführt werden. Dies ist in bestimmten Ländern nicht der Fall, namentlich in jenen, in denen betäubungsloses Schächten praktiziert wird.

    Dass die Landkreise Exporte in die Länder Türkei, Jemen, Libanon, Marokko, Algerien, Ägypten, Aserbaidschan, Syrien, Jordanien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan untersagt haben, begrüßen wir deshalb.

    Diese vorläufige Regelung sollte schnellstmöglich durch ein dauerhaftes gesetzliches Exportverbot ersetzt werden.“

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