Volker Schnurrbusch: „Nicht nur die Kosten für den Wolf explodieren – auch die Zahl der Risse und getöteten Nutztiere“

    Volker Schnurrbusch

    Anlässlich der stetig steigenden Wolfsrisse in Schleswig-Holstein erklärt Volker Schnurrbusch, agrar- und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

    „Die AfD hat die Probleme durch die zunehmende Wolfspopulation früh erkannt und darauf aufmerksam gemacht. Die Zahl der Risse steigt an – parallel dazu steigen auch die Kosten. Das ist das Ergebnis der verfehlten Wolfs-Willkommenskultur des grünen Umweltministers Jan Philipp Albrecht.

    Was viel schwerer wiegt: Die Zahlen belegen, dass die Schutz- und Präventionsmaßnahmen wirkungslos sind. Denn eines macht unsere Kleine Anfrage mehr als deutlich: Trotz steigender Ausgaben für Präventionsmaßnahmen steigen auch die Kosten für die Untersuchungen gerissener Tiere. Allein im 1. Quartal 2019 waren die Kosten so hoch wie im gesamten Jahr 2018. Insgesamt hat den Steuerzahler in Schleswig-Holstein das Wolfsexperiment bisher mehr als eine Million Euro gekostet.

    Aber es geht mir nicht nur um die Kosten, sondern auch um das Leid für Mensch und Tier, das zunimmt. Die Bilder ihrer gerissenen Tiere bleiben den Tierhaltern für immer im Gedächtnis. Für uns als AfD gehört aber nicht nur der Schutz des Wolfes zum praktizierten Tierschutz, sondern auch der Schutz der wehrlosen Weidetiere. Angesichts dieser bedrohlichen Entwicklung müssen wir uns fragen, welche Folgen sie für Tierhaltung und Landwirtschaft hat. Die Stallhaltung wird zunehmen. Wollen wir das?

    Ich kann nur unsere Forderung wiederholen, die wir bereits im September im Landtag aufgestellt haben: Der Wolf gehört ins Jagdrecht und der Bestand reguliert. Wer die öffentliche Berichterstattung verfolgt, stellt schnell fest, dass viele, die unseren Antrag im September 2018 noch vehement abgelehnt haben, mittlerweile umgeschwenkt sind. Jetzt muss endlich gehandelt werden.“

    Weitere Informationen:

    • Kleine Anfrage des Abgeordneten Volker Schnurrbusch (AfD) und Antwort der Landesregierung „Durch Wölfe entstandene Kosten seit 2015“ vom 17. April 2019:

    http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/01400/drucksache-19-01405.pdf

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