Volker Schnurrbusch: „Immer mehr Weidetiere in Schleswig-Holstein fallen dem Wolf zum Opfer“

    In Schleswig-Holstein ist die Zahl der gerissenen Nutztiere von sechsinnerhalb eines Jahres um 174 auf 180 gestiegen. Dieses Bild dramatisch steigender Risszahlen zeigt sich auch in Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Volker Schnurrbusch, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Weidetierhaltung gehört zu unserer schleswig-holsteinischen Kulturlandschaft und es entspricht der Anspruchshaltung der Bürger, regionale Lebensmittel aus naturnaher Tierhaltung zu beziehen. Die Willkommenskultur der GRÜNEN für den Wolf steht dem entgegen, denn sie bedeutet in letzter Konsequenz das Ende der naturnahen Weidetierhaltung.

    Allen Millioneninvestitionen in kilometerlange Zäune zum Trotz holt sich der Wolf dennoch seine Beute – das zeigt schon heute die Erfahrung mit diesen wirkungslosen, dafür jedoch wartungsintensiven Zaunanlagen. Auch der Deichschutz ist nicht ohne Schutz der dort weidenden Schafe möglich.

    Ökonomische und tiergerechte Weidetierhaltung ist in Schleswig-Holstein nur dann möglich ist, wenn wir die Wolfsbestände wirksam regulieren können. Die einfachste Lösung wäre, den Wolf als ganzjährig geschützte Art ins Jagdrecht aufzunehmen. Diese Forderung stellen nicht nur wir als AfD-Fraktion seit dem 23. August 2018, sondern mittlerweile auch der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, sowie die Bundesargrarministerin Julia Klöckner (CDU).

    Jamaika muss endlich umdenken.“

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