Volker Schnurrbusch: „Dänemark greift durch, deutsche Asylpolitik bleibt in Europa isoliert“

    Bei der Parlamentswahl in Dänemark erzielten die Sozialdemokraten einen Stimmenanteil von 26 Prozent und wurden somit stärkste Kraft. Volker Schnurrbusch, europapolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Die Parlamentswahlen in Dänemark werden aller Voraussicht nach zu einem Regierungswechsel führen. Dieser kann jedoch nur erfolgen, weil die sozialdemokratische Spitzenkandidatin voll auf die Asylpolitik setzen will, die die liberal-konservative Venstre und die national-konservative Dänische Volkspartei (DF) eingeführt haben.

    Dazu gehört eine weitere Beschränkung der Zuwanderung aus nichtwestlichen Staaten, eine Arbeitspflicht für anerkannte Flüchtlinge, Sanktionen gegen Integrationsverweigerer und verstärkte Abschiebungen. Unter der bisherigen von der DF tolerierten Minderheitsregierung haben unsere dänischen Nachbarn auf eine klar restriktive Einwanderungspolitik verfolgt und hierzu ein umfangreiches Maßnahmenpaket gegen Parallelgesellschaften erlassen.

    Damit zeigt sich einmal mehr, dass die krisengeschüttelte Bundesregierung mit ihrer Politik der unkontrollierten Masseneinwanderung in Europa einen einsamen Sonderweg beschreitet. Dänemark greift durch, Deutschland ist isoliert.“

    Seite drucken