Volker Schnurrbusch: „Bessere Bedingungen für Tiertransporte sind jetzt auf Bundes- und EU-Ebene zu regeln“

    Der Umwelt- und Agrarausschuss des schleswig-holsteinischen Landtages hat einen Beschluss zum Tierschutz bei Tiertransporten gefasst. Volker Schnurrbusch, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Der heute verabschiedete Antrag greift wesentliche Forderungen unseres eigenen Antrages auf, der im Plenum wieder einmal an der Blockadehaltung der übrigen Fraktionen gescheitert war. Wir waren in der zurückliegenden Debatte die Einzigen, die gefordert haben, mittelfristig ganz auf Lebendtransporte zu verzichten und stattdessen Embryonen oder Sperma für die Rinderzucht zu versenden.

    Jetzt ist es am Bund und der EU, für bessere Bedingungen bei Tiertransporten in Nicht-EU-Staaten zu sorgen. In muslimischen Ländern besteht die Gefahr, dass die exportierten Rinder tierquälerisch gehalten und geschächtet werden.

    Wenn wir diese Debatte konsequent zu Ende denken, müssen wir auch den Import tierquälerisch erzeugter Produkte unseren hohen Tierschutzstandards anpassen. Immerhin hat der EuGH Ende Februar diesen Jahres Halal-Fleisch das Bio-Siegel entzogen.

    Für uns als AfD-Fraktion ist es wichtig, dass langfristig Zuchtviehtransporte in Drittstaaten überflüssig werden. Die AfD tritt konsequent für den Tierschutz ein. Deswegen fordern wir, Tiertransporte zu Schlachthöfen so kurz wie möglich zu halten. Lebendtransporte zu Schlachthöfen ins Ausland wollen wir ganz unterbinden.“

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