Volker Schnurrbusch: „Baubeginn der Elbvertiefung ist Armutszeugnis für die Umweltverbände“

    Volker Schnurrbusch

    Seit gestern laufen die Bauarbeiten zur jahrelang geplanten Vertiefung der Elbe. Volker Schnurrbusch, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, erklärt dazu:

    „Endlich ist es soweit: Die wichtigste Stadt Norddeutschlands kehrt auf den Pfad der attraktiven Hafenstädte mit uneingeschränkter Zufahrt zurück. Mit dem Ausbau des Flussbettes werden schon bald Containerschiffe der neuen Generation in den Hamburger Hafen einlaufen können. Der Nutzen für Hamburg und auch Schleswig-Holstein ist enorm. Hamburg bleibt so auch weiterhin Deutschlands Tor zur Welt.

    Die Entscheidung zur Umsetzung der Elbvertiefung ist ein Armutszeugnis für die Arbeit der Naturschutzverbände. Jahrelang haben sie das Verbandsklagerecht ausgenutzt, um eine Pflanze und einen Vogel zu schützen.

    Während der Schnepfenvogel die Elbe allenfalls als Zwischenstopp zwischen Südafrika und der Tundra benutzt, laufen Reedereien die Hansestadt ganzjährig und verlässlich an. Mit dem Schierlings-Wasserfenchel und dem Knutt haben die Verbände die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens untergraben.

    Während Hamburgs Konkurrenzhäfen Rotterdam und Antwerpen zwischen 2007 und 2016 um 24 bzw. 16 Prozent zulegen konnten, verlor Hamburg im selben Zeitraum sechs Prozent seines Hafenumsatzes. Dafür haben die Umweltverbände nun Ausgleichsflächen für die Wanderschnepfe und den Fenchel für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag erwirkt.

    Nicht nur dem Steuerzahler erweisen die Verbände dadurch einen Bärendienst. Ein weiterer Grund für die AfD, das Verbandsklagerecht und die Blockadearbeit der Grünen zu kritisieren.“

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