Volker Schnurrbusch: AfD wirkt – Die EU räumt Willkürlichkeit der NO2-Grenzwerte ein

    Volker Schnurrbusch

    Die EU-Kommission hat angekündigt, den Grenzwert für Stickstoffdioxid in der Stadtluft von 40 auf 50 Mikrogramm anzuheben. Fahrverbote rücken damit in immer weitere Ferne. Volker Schnurrbusch, umwelt- und verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Einmal mehr zeigt die Arbeit der AfD-Fraktionen in den Landesparlamenten und im Bundestag Wirkung. Wir waren die Ersten, die die Sinnhaftigkeit des NO2-Grenzwertes in Frage gestellt haben. Die Tolerierung des maximalen Jahresmittelwertes von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ist ein erster guter Schritt, die Hysterie um Stickstoffdioxid zu beenden.

    Im ständigen Dialog mit der Wissenschaft muss nun weiter daran gearbeitet werden, auch die 50 Mikrogramm zu überprüfen. Das Positionspapier von über 100 Lungenfachärzten hat geholfen, endlich die Debatte zu bekommen, die dem Thema angemessen ist.
    Als Anhaltspunkt für die weitere Debatte muss der Grenzwert der strengen US- Umweltbehörde EPA dienen, der mehr als das Doppelte unseres Grenzwertes erlaubt. Der willkürliche Grenzwert von 40 Mikrogramm war auf unwissenschaftliche Weise zustande gekommen, die die Ergebnisse in Innenräumen auf die Außenluft projizierten. Hier lautete die Annahme, dass es um Luft geht, die Kleinkinder und andere empfindliche Personen regelmäßig über ein ganzes Jahr einatmen.

    Endlich entschwindet auch in Deutschland das Gespenst der Fahrverbote – so unbegründet wie es aufgetaucht ist.“

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