Jörg Nobis: „Versorgungssicherheit und erschwingliche Strompreise statt Ökostrom-Katastrophe“

    Jörg Nobis

    In Schweden führt die Abschaltung von Kohle- und Atomkraftwerken zu Problemen bei der Energieversorgung. Deutschland stehen laut Experten ganz ähnliche Probleme bevor. Jörg Nobis, Vorsitzender der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Schweden erfährt gerade, dass die Abschaltung von Kraftwerken zu Problemen bei der Energieversorgung führt – und fährt ein Kernkraftwerk wieder hoch. Ähnlich wie dort gefährdet die Abschaltung von Kohle- und Atomkraftwerken auch in Deutschland die Sicherheit der Stromversorgung. Schweden, Deutschland und andere europäische Länder werden, wenn sie, wie von den GRÜNEN gefordert, den Weg der Energiewende beschreiten, sich nur dauerhaft von Stromimporten aus dem Ausland abhängig machen. Wobei unklar ist, wer in der Zukunft überhaupt noch Strom exportieren kann.

    Die Illusion, eine Vollversorgung aus erneuerbaren Energien sei möglich, ist längst geplatzt. Aus der Analyse ‚Stromnetz 2050‘ von TransnetBW geht hervor, dass selbst das zweitgrößte deutsche Flächenland Baden-Württemberg für den Platzbedarf der erneuer-baren Energien viel zu klein ist. Auch Schleswig-Holstein hat die Ausbaukapazität der Windkraft an Land bereits ausgeschöpft. Den weiterwachsenden Hunger nach Strom können die erneuerbaren Energien nicht ansatzweise bedienen.

    Es wird somit einmal mehr deutlich, dass die Energiewende ihr Ziel, den Klimawandel zu stoppen, absehbar nicht erreichen kann. Auf dem Weg dorthin droht Deutschland jedoch der wirtschaftliche Ruin. Es ist deshalb höchste Zeit, diesen Irrweg der Energiewende jetzt zu verlassen. Was Deutschland stattdessen braucht, ist eine stabile Energieversorgung und ein vernünftiger Energiemix für erschwingliche Strompreise.“

    Weitere Informationen:

    • Welt-Artikel „Schweden offenbart, was Deutschland beim Atomausstieg droht“ vom 22. Juli 2020:

    https://www.welt.de/wirtschaft/article211998137/Schwedisches-AKW-muss-den-Retter-in-der-Strom-Not-geben.html

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