Jörg Nobis: „Keine Stromtrasse durch das Naturschutzgebiet“

    Gemeinden im Amtsgebiet Südtondern wehren sich gegen den fünften Abschnitt der Westküstenleitung. Sie fordern, dass der Abschnitt als Erdkabel statt als Oberleitung verlegt wird. Dafür fehlen laut Umweltministerium jedoch die gesetzlichen Voraussetzungen. Von dem Bauvorhaben sind auch Naturschutzgebiete betroffen. Jörg Nobis, Vorsitzender der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Damit die zahlreichen dezentralen Windparks ihren Strom ins Netz einspeisen können, erhält Schleswig-Holstein ein noch dichteres Geflecht aus Hochspannungsleitungen.

    In Südtondern plant die Landesregierung mehrere alternative Routen für den fünften Abschnitt der Westküstenleitung. Feststeht, dass die Leitung in jedem Fall Naturschutz-gebiete durchschneiden wird. Die Gesetzeslage lässt dies nur zu, wenn ein ‚überwiegendes öffentliches Interesse‘ daran besteht. Dieses soll laut Landesregierung in der Verwirklichung ihrer klimapolitischen Ziele bestehen.

    Die Schleswig-Holsteiner sollen nun offenbar im Namen der Klimapolitik auch noch den Naturschutz über Bord werfen. Die AfD-Fraktion fordert das Ende der ökologisch und ökonomisch desaströsen Energiewende.“

    Weitere Informationen:

    • SHZ-Artikel „18 Kilometer Diskussionsstoff“ vom 18. Dezember 2018:

    https://www.shz.de/lokales/nordfriesland-tageblatt/18-kilometer-diskussionsstoff-id22003972.html

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