Jörg Nobis: „Jamaika darf den Natur- und Artenschutz nicht den Interessen der Windkraft-Lobby opfern“

    Hauptklagegrund gegen neue Windräder in Deutschland ist nach Angaben der Fachagentur Wind an Land der Natur- und Artenschutz. Der Bundesverband Windenergie fordert deshalb, die bestehenden Natur- und Artenschutzgesetze zu lockern. Jamaika kündigt bereits eine Bundesratsinitiative an, mit deren Hilfe der Windkraftausbau jetzt beschleunigt werden soll. Jörg Nobis, Vorsitzender der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Der Bundesverband Windenergie will die Gesetze zum Natur- und Artenschutz lockern, weil die bestehende Gesetzeslage derzeit zu einer Klageflut führe, die den Ausbau der Windkraft nahezu zum Erliegen bringe. Fakt ist, dass von den über 12.000 Windkraftanlagen in Norddeutschland jedes Jahr allein rund 40.000 Vögel getötet werden – betroffen sind auch geschützte Arten wie etwa der Mäusebussard.

    Mit seiner jetzt angekündigten Bundesratsinitiative erweckt Umweltminister Jan Philipp Albrecht (GRÜNE) den Eindruck, dass er bereit ist, den Tod noch weiterer zehntausender Vögel in Kauf zu nehmen, solange es dem massiven Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein dienlich ist.  Die Windkraft-Lobby wird es freuen.

    Die AfD-Fraktion lehnt einen solchen Ausbau hingegen eindeutig ab. Jamaika muss den Irrweg der Energiewende, der in Deutschland bereits zu den höchsten Strompreisen weltweit geführt hat, endlich verlassen, anstatt den Interessen der Windkraft-Lobby nun auch noch den Natur- und Artenschutz zu opfern.“

    Weitere Informationen:

    • WELT-Artikel „Ausgerechnet die Windkraft-Lobby verlangt jetzt den Naturschutz aufzuweichen“ vom 4. September 2019:

    https://www.welt.de/wirtschaft/article199597222/Energiewende-Windkraftindustrie-will-Naturschutz-aufweichen.html

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