Jörg Nobis: „Günthers Markenkern ist die Entkernung der CDU“

    Kiel 301.quadratisch

    Kiel 301.quadratischMinisterpräsident Daniel Günther (CDU) hat am Wochenende in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ eine Koalition zwischen CDU und der LINKEN für den Fall vorgeschlagen, dass bei Wahlen in Ostdeutschland gegen die LINKE keine Regierung gebildet werden könne. Jörg Nobis, der Vorsitzende der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Am 13. August 1961 hat die SED mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen – fast auf den Tag genau 57 Jahre später erklärt CDU-Ministerpräsident Günther die SED-Nachfolgepartei DIE LINKE zum potentiellen Koalitionspartner seiner Partei. Das zeigt, wie weit Günther die bereits von Bundeskanzlerin Merkel betriebene Entkernung der CDU noch treiben möchte – bis zur völligen Beliebigkeit.

    n Schleswig-Holstein ist Herr Günther auf diesem Weg schon weit vorangekommen: In der Asyl-, Umwelt- und Energiepolitik fährt er seit Regierungsantritt einen Kurs, den man nur als Kniefall vor den GRÜNEN bezeichnen kann. Auch im Bereich der sogenannten Gleichstellung schwenkt Herr Günther jetzt ganz offen auf eine links-grüne Linie ein, indem er für seine Partei eine Frauenquote von 50 Prozent fordert.

    Vor diesem Hintergrund sollte jedem Konservativen in und außerhalb der CDU mittlerweile klar sein, dass es mit der CDU unter Günther und Merkel immer so weitergehen wird.

    Wer konservative Werte in der Politik vertreten sehen will, dem bleibt damit sowohl in Schleswig-Holstein wie im Bund nur eine Alternative:  die AfD – und das ist auch gut so.“

    Weitere Informationen:

    ·      „Rheinische Post“-Interview mit Daniel Günther (CDU) vom 11. August 2018:

    https://rp-online.de/politik/deutschland/daniel-guenther-offen-fuer-cdu-linke-koalition-im-osten_aid-24308357

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