Jörg Nobis: „Die Energiewende treibt den Strompreis in die Höhe und tausende Bürger in die Dunkelheit“

    Kiel 301.quadratisch

    Kiel 301.quadratischStromkunden müssen sich im kommenden Jahr bei den meisten Energieversorgern auf Preissteigerungen einstellen. Die Stadtwerke Kiel begründen dies mit den Kosten der Energiewende. So machen Netzentgelte, Ökostromumlage und Steuern schon heute 50 Prozent des Strompreises aus. Jörg Nobis, energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Dass der Strompreis immer weiter steigt, geht zu einem Gutteil auf die völlig verfehlte Energiewende zurück. Die Rechnung für die ideologisch motivierten Bemühungen zur angeblichen ‚Klimarettung‘ müssen Steuerzahler und Endverbraucher mit ihrem hart erarbeiteten Geld begleichen.

    Als Folge der Preissteigerung wurde in diesem Jahr etwa 12.400 Haushalten in Schleswig-Holstein der Strom abgestellt. Schon wegen Zahlungsrückständen von 100,- Euro fallen für Mahnung, Sperre sowie die anschließende Wiederinbetriebnahme eines Stromanschlusses oft über 50,- Euro Gebühren an. Es zeigt sich erneut überdeutlich, dass die ausufernden Kosten der Energiewende letztlich jene am härtesten treffen, die am Monatsende ohnehin genau schauen müssen, wie sie über die Runden kommen.

    Die unsoziale Energiewende ist ein weiteres Beispiel dafür, wie ideologische Prestigeprojekte auf dem Rücken der sozial Schwächsten umgesetzt werden. Die AfD-Fraktion lehnt die Fortsetzung dieser unsozialen und wirtschaftlich desaströsen Energiewendepolitik ab. Schleswig-Holstein braucht Versorgungssicherheit und Strom zu bezahlbaren Preisen.“

    Weitere Informationen:

    • KN-Artikel „Mehr als 12.000 Haushalte betroffen“ vom 12. November 2018:

    http://www.kn-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Mehr-als-12.000-Haushalte-im-Norden-von-Stromsperren-betroffen

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