Frank Brodehl: „Das Klimaschutz-Engagement der ‚Fridays-for-Future‘-Schüler hat samstags offenbar Pause“

    Dr. Frank Brodehl

    Am Freitag vergangener Woche hat der Schleswig-Holsteinische Landtag per Mehrheitsbeschluss die Teilnahme von Schülern an „FridaysforFuture“-Demos während der Unterrichtszeit offiziell als „gelebte politische Beteiligung“ begrüßt. CDU, GRÜNE, FDP, SPD und SSW lobten in der Debatte das herausragende „Klimaschutz-Engagement“ der Schüler. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD- Fraktion, erklärt dazu:

    „Niemand kann in den Kopf oder in die Seele eines Menschen hineinschauen. Deshalb kann auch niemand mit Gewissheit sagen, was das Hauptmotiv der Schüler ist, die an ‚FridaysforFuture‘-Demos teilnehmen. Dass es allein die tief empfundene Überzeugung ist, sich für den Klimaschutz einsetzen zu müssen, scheint zweifelhaft – zumindest wenn man die Klimaschutz-Demo betrachtet, die einen Tag nach dem ‚FridaysforFuture‘-Landtagsbeschluss in der Kieler Innenstadt stattgefunden hat. Denn an dieser Demo nahmen gerade einmal 26 Personen teil – und davon sahen die wenigsten wie Schüler aus.

    Das herausragende Klimaschutz-Engagement, das CDU, GRÜNE, FDP, SPD und SSW den Teilnehmern der ‚FridaysforFuture‘-Demos zusprechen, scheint also zumindest außerhalb der Unterrichtzeit nicht so besonders groß zu sein – namentlich nicht an Samstagen.

    Der Landtagsbeschluss, mit dem die Teilnahme an ‚FridaysforFuture‘-Demos während der Unterrichtszeit pauschal als ‚gelebte politische Beteiligung‘ geadelt wurde, war damit offensichtlich ebenso vorschnell wie falsch. Auch deshalb hat die AfD dagegen gestimmt.“

    Anlage:

    Foto von der Klimaschutz-Demo am Samstag, 16.02.2019, aufgenommen in der Herzog-Friedrich-Straße, Höhe Sophienhof-Brücke, gegen 14:00 Uhr:

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