Dr. Frank Brodehl: „Zu jedem Schulabschluss gehört eine Abschlussprüfung – auch in der Corona-Krise“

    Die Kultusministerkonferenz hat beschlossen, die Abschlussprüfungen bundesweit stattfinden zu lassen. Hinreichende Gründe für einen ersatzlosen Verzicht auf die Prüfungen, wie ihn Karin Prien (CDU) gefordert hatte, lägen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Dazu erklärt Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

    „Diese Ablehnung von Karin Priens Vorstoß erfolgte aus gutem Grund: Denn der Wegfall der Abschlussprüfungen hätte den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Gleichbehandlung verletzt – auch deshalb, weil in einigen Bundesländern die Abschlussprüfungen bereits in vollem Gange sind. Schüler wären außerdem um die Möglichkeit gebracht worden, Noten durch Abschlussprüfungen zu verbessern, was erfahrungsgemäß ungefähr 60 Prozent der Schüler betrifft. Somit hätte das von Prien geforderte sogenannte ‚Anerkennungsabitur‘ kaum Aussagekraft gehabt, zumal die Abschlussprüfungen etwa ein Drittel der Abiturgesamtleistung ausmachen.

    Zu jedem Schulabschluss gehört eine Abschlussprüfung, das gilt auch in Zeiten der Corona-Krise. Deshalb fordere ich Jamaika, wie bereits am 25.03., erneut dazu auf, die verbleibende Zeit dafür zu nutzen, in Abstimmung mit den Schulen Abschlussprüfungen im Mai oder Juni vorzubereiten. Noch ist dafür genügend Zeit.“

    Weitere Informationen:

    • Pressemitteilung der AfD-Fraktion „Abschlussprüfungen auf später verschieben, statt ersatzlos darauf zu verzichten“ vom 25. März 2020:

    https://afd-fraktion.sh/pressemitteilung/dr-frank-brodehl-abschlusspruefungen-auf-spaeter-verschieben-statt-ersatzlos-darauf-zu-verzichten/

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