Dr. Frank Brodehl: „Wir wollen Vorschulklassen an Grundschulen – das bedeutet gleiche Startchancen für alle Kinder“

    Lehrer stellen bei Erstklässlern immer häufiger fehlende motorische Fähigkeiten fest, wodurch diese an schulischen Alltagsaufgaben wie „Stift und Schere richtig halten“ zunehmend scheitern. Dafür ursächlich ist laut Grundschullehrern und Kinderärzten der Medienkonsum über Bildschirmgeräte. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Damit Kinder erfolgreich am Unterricht der ersten Klasse teilnehmen können, müssen Rückstände in der Entwicklung frühzeitig – das heißt vor der Einschulung – erkannt und durch individuelle Förderung behoben werden. Denn die motorischen Fähigkeiten des Kindes sind grundlegende Voraussetzung dafür, überhaupt mit dem Lernen beginnen zu können. Auch aus diesem Grund haben wir bereits am 06. November 2018 den Antrag gestellt, Vorschulklassen an Grundschulen in Schleswig-Holstein wieder einzuführen.

    Es bleibt dabei: einmal bestehende Rückstände werden Schüler erfahrungsgemäß nur sehr selten aufholen können. Wenn alle Kinder die besten Startchancen für eine erfolgreiche Schullaufbahn haben sollen, muss Jamaika für die amtsärztlichen Schuleingangsuntersuchungen ein einheitliches Diagnoseverfahren einführen und darf sich Vorschulklassen an Grundschulen nicht länger verweigern.“

    Weitere Informationen:

    • LN-Artikel „Erstklässler können Stift und Schere nicht halten“ vom 30. September 2019:

    https://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Viele-Erstklaessler-koennen-Stift-und-Schere-nicht-richtig-halten

    • AfD-Antrag „Beste Bildungschancen von Beginn an: Vorschulklassen an Grundschulen einrichten“ vom 06.11.2018 (Drucksache 19/1022, neu):

    http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/01000/drucksache-19-01022.pdf

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