Dr. Frank Brodehl: „Platz 11 im bundesweiten Vergleich ist inakzeptabel – Schleswig-Holstein muss besser werden“

    Im aktuellen „Bildungsmonitor 2019“ ist Schleswig-Holstein gegenüber dem Jahr 2018 von Rang 10 auf Rang 11 abgefallen. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Schleswig-Holstein hinkt im Bildungsbereich den meisten anderen Bundesländer schon seit Jahren hinterher – namentlich den Spitzenreitern Sachsen, Bayern oder auch Hamburg. Hauptursächlich dafür ist und bleibt eine verfehlte Bildungspolitik, die sich zuallererst einer Ideologie der Gleichmacherei verpflichtet fühlt anstatt einem Leistungsprinzip, das den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen einer immer heterogener werdenden Schülerschaft optimal gerecht wird.

    Gerade Länder wie Sachsen und Baden-Württemberg haben gezeigt, dass der Schlüssel zu mehr Bildungserfolg in einem leistungsbezogenen Schulsystem mit relativ homo-     genen Lerngruppen liegt. Mit der Stärkung von Förderschulen, der Wiedereinführung von Vorschulen und der Möglichkeit für Gemeinschaftsschulen, abschlussbezogen nach Haupt- oder Realschule zu unterrichten, würde dieses Ziel auch in Schleswig-Holstein erreicht werden.

    Dass die anderen Fraktionen unsere dazu gestellten Anträge bisher stets abgelehnt haben, schlägt sich im aktuellen Bildungsranking einmal mehr nieder – zum Leidwesen der Schüler und Lehrer in Schleswig-Holstein. Hier muss endlich ein Umdenken einsetzen. Gerade CDU und FDP müssen endlich den Mut aufbringen, über 20 Jahre rot-grüne         Bildungspolitik in Schleswig-Holstein hinter sich zu lassen und zu einer vielfältigen Schullandschaft zurückzufinden – auch mit Haupt- und Realschulklassen.“

    Weitere Informationen:

    • „SHZ“-Artikel „Schleswig-Holstein auf Platz elf im Bildungs-Ranking der Länder“ vom August 2019:

    https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/schleswig-holstein-auf-platz-elf-im-bildungs-ranking-der-laender-id25149917.html

    Seite drucken