Dr. Frank Brodehl: „Inklusion führt zu Mangel an qualifizierten Bewerbern in Ausbildungsberufen“

    Kiel 572.quadratisch.nah

    Kiel 572.quadratisch.nahDer Unternehmerverband Mittelholstein beklagt die mangelnde Qualität von Schulabgängern. Diese führe zu Problemen bei der Besetzung freier Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern. Defizite träten vor allem in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen auf. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Der Unternehmerverband Mittelholstein teilt die Kritik der AfD an der links-grünen Bildungspolitik, die Schleswig-Holstein schon vor Jahren auf den Irrweg der Inklusion geführt hat. Unterrichtsqualität und Leistungsniveau der Schüler nehmen seitdem konsequent ab. Das gemeinsame Lernen immer heterogenerer Leistungsgruppen überfordert die Lehrer, schafft ein ineffektives Lernumfeld und macht Unterricht, der den individuellen Bedürfnissen aller Schüler gleichermaßen gerecht wird, unmöglich.

    Diese Schwäche des mittlerweile nur noch zweigliedrigen Schulwesens führt zur Flucht auf die Gymnasien, wo – hochattraktiver Berufsperspektiven in Handwerk und Facharbeit zum Trotz – Schüler selten auf etwas anderes als eine reine Universitäts-laufbahn hinarbeiten. Die Folge: Mangel an qualifizierten Bewerbern in klassischen Ausbildungsberufen.

    Den Vorschlag von Jamaika, dieses wenig leistungsorientierte Bildungssystem mit immer mehr Ressourcen auszustatten, um dessen strukturelle Mangelhaftigkeit zu kompensieren, lehnen wir ab. Die Hoffnung, dass allein ein massiver Mitteleinsatz das System letztlich zum Laufen bringen wird, teilen wir nicht.

    Die AfD fordert deshalb, den Irrweg der Inklusion zu verlassen und die Rückkehr zu einem mehrgliedrigen Schulsystem mit Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. Nur so schaffen wir die Möglichkeit, allen Kindern Unterricht anbieten zu können, der ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen entspricht.“

     

    Weitere Informationen:

    • SHZ-Artikel „Zu schlecht für eine Lehre“ vom 21. August 2018:

    https://www.shz.de/lokales/landeszeitung/zu-schlecht-fuer-eine-lehre-id20767377.html

    Seite drucken