Dr. Frank Brodehl: „Die SPD betreibt Geschichtsklitterung der besonderen Art“

    Dr. Frank Brodehl

    Anlässlich der Pressemitteilung, die der SPD-Abgeordnete Martin Habersaat heute unter dem Titel „Hindenburg hat keinen Platz in der Geschichte der deutschen Demokratie“ veröffentlicht hat, erklärt der bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Frank Brodehl:

    „Plätze und Straßen allein nach solchen Personen benennen zu wollen, die einen Platz in der Geschichte der deutschen Demokratie haben, ist ein geschichtsklitternder Ansatz, der nur dazu führen würde, dass auch historische Persönlichkeiten wie Martin Luther, Friedrich der Große oder Kaiser Maximilian künftig aus dem Straßenbild getilgt werden müssten.

    Dass sich die SPD mit ihren Bemühungen um die Tilgung historischer Namen aus dem öffentlichen Raum nun auf Hindenburg einmal mehr fokussiert hat, zeigt, dass sie sich selbst am Maßstab der eigenen Kriterien den Falschen ausgesucht hat. Denn Hindenburg hat einen Platz in der Geschichte der deutschen Demokratie allein schon deshalb, weil er zweimal vom Volk direkt zum Präsidenten der Weimarer Republik gewählt worden ist. Seine Wiederwahl im Jahr 1932 verhinderte zudem eine noch frühere Machtübernahme der Nationalsozialisten, denn Hitlers gleichzeitige Kandidatur für das Amt des Reichspräsidenten blieb erfolglos. Die SPD hat übrigens bei der Reichspräsidentenwahl 1932 auch zur Wahl Hindenburgs aufgerufen und ihn dadurch unterstützt.

    Für den Platz in der Geschichte ist neben den historischen Fakten die kritische Debatte und Auseinandersetzung über die Person Hindenburgs weiterhin vorrangig. Diese Debatte kann durch die pauschale Umbenennung von Straßen und Plätzen nicht ersetzt werden.

    Dass die SPD ihren geschichtsklitternden Feldzug zur Umbenennung von Straßen und Plätzen trotzdem unbeirrt  fortsetzt,  zeigt  erneut,  dass sie  die wirklichen Probleme der Menschen in unserem Land bis heute nicht verstanden hat.  Denn statt Lösungen für diese anzubieten, verliert sich die SPD weiter in Scheindebatten, mit denen sie lediglich ihre links-grüne Gesinnung zur Schau stellt – für die sich außer ihr indes schon längst niemand mehr interessiert.“

    Weitere Informationen:

    • Pressemitteilung von Martin Habersaat (SPD) vom Februar 2019:

    http://www.ltsh.de/presseticker/2019-02/07/11-26-01-0570/PI-XFwHuQVw-spd.pdf

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