Dr. Frank Brodehl: „Der Irrglaube, dass der Staat der bessere Kindererzieher sei, wird bei der SPD am besten von Wolfgang Baasch verkörpert“

    Dr. Frank Brodehl

    Dr. Frank BrodehlWolfgang Baasch, behindertenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, bezeichnete heute im Plenum den Redebeitrag von Dr. Frank Brodehl zur Reform der Kitagesetzgebung u.a. als ‚wissenschaftlichen Unsinn‘. Gleichzeitig pries er „Umwelt-“ und „Demokratie-Kitas“, weil bei diesen die Kinder Wissen erwerben würden, mit dem sie sogar ihren Eltern noch etwas beibringen könnten. Dr. Frank Brodehl meint dazu:

    „Herr Baasch ist das beste Beispiel dafür, wie sehr die SPD im Bereich Kindererziehung mittlerweile vom eigenen ideologischen Denken geblendet ist. Wer ernsthaft glaubt, dass es gut und sinnvoll sei, wenn der Staat bereits drei- bis sechsjährigen Kindern ein staatlich verordnetes Demokratie- oder Umweltverständnis eintrichtert, der zeigt, dass er aus der der staatlich betriebenen Kleinkinderziehung, wie sie in der DDR stattfand, offenbar nichts gelernt hat.

    Unsere Kitas sind nicht dazu da, um unsere Kinder frühzeitig zu ideologisieren – weder umwelt- noch staatspolitisch. In Kitas sollen Kinder Kinder sein, also zuallererst spielen und Umgang mit anderen Kindern haben.

    In den Augen der SPD geht es hingegen darum, den ‚richtigen‘, den staatspolitisch genehmen Menschen frühzeitig zu formen. Am besten gleich durch einen SPD-Kader, damit die Kinder lernen, wen sie später zu wählen haben.

    Bleibt zu hoffen, dass die Staats- und Ideologiegläubigkeit, die der SPD im Bereich Kindererziehung innewohnt, von den Eltern draußen im Land auch wirklich wahrgenommen wird.  Sie sollen unbedingt wissen, dass die SPD den Staat für den besseren Erzieher hält.

    Die polternde Stimme von Wolfgang Baasch ist dafür hoffentlich laut genug gewesen.“  

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