Dr. Frank Brodehl: „Der Akademisierungswahn der SPD wirkt nahezu unvermindert fort – das muss ein Ende haben“

    Laut Bildungsministerium wechseln in diesem Jahr 44 Prozent aller Grundschulabsolventen in Schleswig-Holstein ans Gymnasium, während es im Vorjahr noch 46 Prozent waren. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Dass in diesem Jahr 44 Prozent der Grundschulabsolventen ihre Schulausbildung an einem Gymnasium fortsetzen, bedeutet konkret, dass 10.344 Grundschüler an ein Gymnasien wechseln werden, während 4.578 Grundschüler an eine Gemeinschaftsschule mit und 8.604 an eine Gemeinschaftsschule ohne Oberstufe gehen werden.

    Diese Zahlen verdeutlichen vor allem eines: der von der SPD aus ideologischen Gründen seit Jahrzehnten vorangetriebene Akademisierungswahn wirkt bis heute nahezu unver-mindert fort. Denn wenn auch dieses Jahr fast 60 Prozent der Grundschulkinder in Schleswig-Holstein den Bildungsweg zur allgemeine Hochschulreife einschlagen, dann steht die einstige Bildungspyramide nach wie vor Kopf – mit all den längst bekannten Negativfolgen: immer heterogeneren Schulklassen, sinkendem Leistungsniveau, überfüllten Hochschulen, einer hohen Studienabbrecherquote von einem Drittel und einem dramatische Nachwuchsmangel in den Ausbildungsberufen.

    Für die AfD, die diese Negativfolgen konsequent und nachhaltig beseitigen möchte, sind die heute bekannt gewordenen neuen Schülerzahlen nicht mehr als die berühmte Schwalbe, die noch keinen Sommer macht. Wir fordern Bildungsministerin Prien deshalb auf, eine Kampagne zu starten, die die Vorteile beruflicher Bildung herausstellt und dem ideologischen Akademisierungswahn der SPD endlich ein Ende setzt.“

    Weitere Informationen:

    ·       Kieler-Nachrichten-Artikel „Weniger Anmeldungen für Gymnasien in Schleswig-Holstein“ vom 17. April 2019:

    http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Weniger-Anmeldungen-fuer-Gymnasien-in-Schleswig-Holstein

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