Dr. Frank Brodehl: „Das Bremer Beispiel darf in Schleswig-Holstein niemals Schule machen“

    Dr. Frank Brodehl (AfD)

    Die diesjährigen Abitur-Prüfungen im Fach Mathematik sind im Bundesland Bremen nach Angabe von Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan (SPD) in diesem Jahr schlechter ausgefallen als üblich. Aus diesem Grund hebt sie sie alle Noten um zwei Punkte an, was fast einer ganzen Note entspricht. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Die Mathe-Abiturprüfung sind zwar nicht bundesweit vereinheitlich, aber die Aufgaben stammen alle aus demselben zentralen Abituraufgaben-Pool. Hierdurch soll nicht nur ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit sichergestellt werden, sondern vor allem, dass mit dem Abitur auch tatsächlich eine Hochschul- bzw. Studienreife erlangt wird.
    Wenn SPD-Bildungssenatorin Claudia Bogedan nun die Noten um gleich zwei Punkte anhebt, läuft dies beiden Zielen zuwider: Zum einen wird der Bildungsflickenteppich in Deutschland noch unübersichtlicher als er ohnehin schon ist; zum anderen bringt sie junge Menschen um die Chance, ihr eigenes Leistungsvermögen realistisch einschätzen zu können, denn sie attestiert ihnen so eine Hochschulreife, die sie ohne die Notenanhebung nicht erreicht hätten.
    Dieses Vorgehen in Bremen zeigt überdeutlich, wohin die – namentlich von der SPD betriebene – Gleichmacherei in der Bildungspolitik führt: Statt während der Schulzeit zu differenzieren und somit den höchstmöglichen Bildungserfolg für alle Schüler zu ermöglichen, werden alle Schüler über einen Kamm geschoren und zum Abitur getrieben. Auf der Strecke bleiben dabei sowohl der Leistungsgedanke als auch das Bildungsniveau des einzelnen Schülers.
    Bleibt zu hoffen, dass das Bremer Beispiel in Schleswig-Holstein niemals Schule machen wird.“
    Weitere Informationen:
     
    · WELT-Artikel „Bremen hebt Mathe-Abi-Noten um zwei Punkte an“ vom 30. Juni 2020:
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