Dr. Frank Brodehl: Brennpunktschulen brauchen mehr Förderung

    AfD unterstützt bildungspolitische Forderungen des Kieler Vereins „Schulen am Wind“

    Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, erklärt zur Kritik des Vereins ,,Schulen am Wind“ am Umgang des Bildungsministeriums mit Brennpunktschulen: ,,Diese Kritik ist mehr als berechtigt. Brennpunktschulen brauchen besondere Förderung und das sofort. Dass das Ministerium die erbetene Hilfe nicht längst gewährt hat, und drei Schulleiter sich genötigt fühlten, einen Verein zu gründen, um öffentlich auf die prekäre Lage an den Brennpunktschulen aufmerksam zu machen, ist ein Skandal ­ und ein Armutszeugnis für den Bildungsstandort Schleswig-Holstein.“

    Besondere Umstände erfordern besondere Förderung 

    ,,Schulen mit einem Migranten-Anteil von bis zu 60 Prozent, auf die immer mehr Flüchtlingskinder mit nur rudimentären Sprachkenntnissen kommen, und auf denen bereits 20 Prozent der Schüler sonderpädagogische Förderung benötigen, sind definitiv an den Grenzen ihrer Belastbarkeit angekommen“, so Dr. Brodehl heute. ,,Als AfD-Fraktion fordern wir Bildungsministerin Prien deshalb auf, endlich allen Schulen, die solche besondere Herausforderungen zu bewältigen haben, auch eine besondere Förderung zu gewähren.“

    Ungleiches ungleich behandeln

    ,,Nur wenn wir den besonderen Bedürfnissen von Brennpunktschulen tatsächlich gerecht werden, können wir auch dort eine Bildungsqualität erreichen, die den Schülern die notwendige Grundlage für eine adäquate Berufsausbildung oder ein Studium bietet“, so Dr. Brodehl abschließend. ,,Eine Förderung nach dem Gießkannenprinzip, bei der alle Schulen gleichbehandelt werden, ist in jedem Fall der falsche Weg.“ 

     

    Weitere Informationen:

    Link zum KN-Artikel „Kieler Pädagogen schlagen Alarm“ vom 06.09.2017:

    http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Verein-Schulen-am-Wind-Kieler-Paedagogen-schlagen-Alarm

     

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