Claus Schaffer: „Innenminister Grote muss endlich die Transparenz herstellen, die er versprochen hat“

    Laut aktueller Polizeistatistik wurden von Dezember 2018 bis Februar 2019 in Boostedt über 180 Straftaten verübt; in 120 Fällen sind Bewohner der Landesunterkunft tatverdächtig oder als Täter überführt. Die Öffentlichkeit wurde über die von Flüchtlingen begangenen Straftaten nicht informiert. Claus Schaffer, innen- und rechtspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Noch im September 2018 hat Innenminister Grote in einer Aktuellen Stunde zu den unhaltbaren Zuständen rund um das Erstaufnahmelager in Boostedt hinsichtlich der dort auftretenden Flüchtlingskriminalität mehr Transparenz versprochen. Wie sich jetzt zeigt, gibt es diese Transparenz bis heute nicht: Zahlen und Fakten, welche die desaströsen Folgen der verfehlten Flüchtlingspolitik von Jamaika in Boostedt sichtbar machen, werden weiterhin der Öffentlichkeit gegenüber zurückgehalten.

    Erst auf Nachfrage hat das Kieler Innenministerium jetzt aktuelle Zahlen aus internen Polizeiberichten herausgegeben.

    Die AfD-Fraktion fordert Innenminister Grote vor diesem Hintergrund auf, namentlich die ‚Alleinreisenden Männer ohne Bleibeperspektive‘ endlich konsequent abzuschieben, die laut Polizeikreisen die Hauptgruppe der Täter und Tatverdächtigen bei Diebstahl, Körperverletzung und Rauschgiftdelikten in Boostedt bilden. Die derzeitige Abschiebepraxis von Jamaika, der zufolge bereits im Oktober 2017 über 8.400 Ausreisepflichtige in Schleswig-Holstein gezählt wurden, die nicht in ihre Heimatländer zurückgeführt werden, muss endlich ein Ende haben.“

    Weitere Informationen:

    • KN-Artikel „Flüchtlingskriminalität bleibt Geheimsache“ vom 11. März 2019:

    http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Fluechtlinge-in-Boostedt-Kriminalitaet-bleibt-Geheimsache

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