Claus Schaffer: „Aus Lübeck geht ein Signal der Vernunft aus“

    Der Lübecker Umweltsenator Ludger Hinsen (CDU) lehnt ein Treffen mit den Veranstaltern der „FridaysForFuture“-Demonstrationen ab. Der Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) zeigt sich darüber „irritiert“. Umweltminister Jan Philipp Albrecht (GRÜNE) und Bildungsministerin Karin Prien (CDU) bekräftigen ihre Rückendeckung für die schwänzenden Schüler. Claus Schaffer, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion, erklärt dazu:

    „Dem Lübecker Umweltsenator Ludger Hinsen (CDU) gebührt Anerkennung für seinen Mut, sich nicht für die Ideologie der Schülerproteste vereinnahmen zu lassen – zumal die CDU-Spitzen in Schleswig-Holstein und Berlin diese gleichermaßen befürworten. Es ist vor diesem Hintergrund aller Ehren wert, die Schüler dennoch dazu aufzufordern, sich in der Schule echtes Wissen anzueignen und dort auch freitags, statt zu demonstrieren, den Naturwissenschaften nachzugehen.

    Die landesweiten Reaktionen auf sein Verhalten machen hingegen deutlich, dass sich Jamaika und die SPD in zwei wesentlichen Punkten einig sind: Erstens soll die Klimaangst in der Öffentlichkeit weiter befeuert werden, um unsere Kinder in Hysterie zu versetzen. Zweitens wird allen Schülern, die sich an regierungskonformen ‚Fridays For Future‘-Protesten beteiligen, weiterhin die volle politische Rückendeckung für ihr regelwidriges Handeln zugesichert. Das ordnungsgemäße Handeln von Lehrern, Schulleitern und Behörden wird damit einhergehend erschwert.

    Umweltsenator Hinsen hat sich in Lübeck nicht zur ‚Staffage‘ der Protestbetreiber gemacht – in der Nord-CDU steht er damit wohl auf verlorenem Posten.“

    Weitere Informationen:

    • LN-Artikel „Gegenwind für Lübecker Senator“ vom 11. April 2019:

    http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Fridays-for-Future-Gegenwind-fuer-Luebecker-Senator

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