Volker Schnurrbusch: Löschen von in Brand geratenen Elektrofahrzeugen

    In Brand geratene Elektrofahrzeuge stellen Lösch- und Rettungskräfte vor ein neues Problem. Wenn eine verbaute Lithium-Ionen-Hochleistungsbatterie Feuer gefangen hat, kann nicht wie bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gelöscht werden.

    Für einen brennenden Akku bei dem Modell „Tesla S“ sind nach Angabe des Herstellers ca. 11.000 Liter Wasser notwendig, um den Brand des darin verbauten Akkus einzudämmen.
    Üblicherweise sind hiesige Löschfahrzeuge mit 1.500–2.000 Liter Löschwasser ausgestattet, was bei einem Verbrennungsmotor zum Löschen reicht.

    1. Wie sind die Feuerwehren im Land auf das Löschen von brennenden Elektrofahrzeugen vorbereitet?

    2. Plant die Landesregierung die Anschaffung von sog. Kühlcontainern für die Feuerwehren, die benutzt werden können, um das erneute Aufflammen von Akkus zu unterbinden? Falls nein, warum nicht?

    3. Gibt es einheitliche Handlungsempfehlungen für geeignete Löschmittel?

    4. Gibt es einheitliche Handlungsempfehlungen für den Umgang mit belastetem Löschwasser und zerstörten Batterien?

    drucksache-19-01491

     

    http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/01400/drucksache-19-01491.pdf

    Seite drucken