Volker Schnurrbusch: Haltung der Landesregierung zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni

    Vorbemerkung des Fragestellers:

    Flucht und Vertreibung von mindestens 12 Millionen Deutschen aus ihren angestammten Siedlungsgebieten im damaligen Deutschen Reich sowie in Mittel- und Osteuropa nach 1945 stellt den größten erzwungenen Bevölkerungsaustausch der Geschichte dar. Die Bundesregierung hat 2014 beschlossen, den „Weltflüchtlingstag“ der UN um das Gedenken an das Schicksal der deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung zu erweitern.

    1. Wie kommt das Land Schleswig-Holstein aus diesem Anlass dem Auftrag von § 96 Bundesvertriebenengesetz nach, das Kulturgut der Vertriebenen und Flüchtlinge zu pflegen?

    2. Welche Aktionen und Veranstaltungen werden anlässlich des bundesweiten Gedenktages in Schleswig-Holstein initiiert, um der Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung zu gedenken?

    3. Welche ideellen Maßnahmen und welche finanzielle Förderung leistet die Lan-desregierung, um die Arbeit der Institutionen von Vertriebenen zu unterstützen?

    4. Wie wird über das Schicksal der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen im Schulunterricht informiert?

    drucksache-19-01460

     

    http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/01400/drucksache-19-01460.pdf

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