Volker Schnurrbusch: Entnahme des Problemwolfes GW924m

    Am 29.3. verlängerte das LLUR die Entnahmegenehmigung für den Wolf GW924m. Bis dahin war es nicht gelungen, das als Problemwolf identifizierte Tier zu schießen, obwohl es laut Aussage von Minister Jan Philipp Albrecht bekannt ist, wo es sich aufhält. Laut Bericht der Landeszeitung vom 28.3. soll es im Kreis Pinneberg von Experten des Ministeriums gesichtet worden sein.

    1. Aus welchen Gründen ist bisher kein Abschuss des Problemwolfes erfolgt, obwohl bekannt ist, wo er sich aufhält?

    2. Wie verläuft bei Sichtung des Problemwolfs die Informationskette zwischen Ministerium und Jagdberechtigten für den Abschuss?

    3. Wie werden Jagdpächter bzw. Revierinhaber über die Anwesenheit jagdberechtigter Personen in ihren Revieren informiert?

    4. Was hindert das Ministerium daran, den Einsatz von Nachtsichtgeräten in diesem speziellen Fall zu genehmigen?

    5. Warum zögert das Ministerium mit der Beauftragung weiterer Jäger, obwohl weitere Risse dokumentiert sind?

    6. Trifft es zu, dass bislang nur Wolfsbetreuer zum Abschuss berechtigt sind? Wenn ja, bitte die Zahl nennen.

    7. Wie groß ist die Zahl der Abschussberechtigten insgesamt?

    drucksache-19-01396

     

    http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/01300/drucksache-19-01396.pdf

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