Dr. Frank Brodehl: Geschlechtergerechte Sprache Schleswig-Holstein

    Vorbemerkung des Fragestellers: Viele Behörden und Universitäten verwenden in amtlichen Schreiben Formulierungen, welche durch Umgehung des generischen Maskulinums eine geschlechtsneutrale Sprache anstreben. So wurde bspw. an der CAU Kiel im Jahr 2011 eine entsprechende Broschüre herausgegeben (Forscherinnen von der Förde – Genannt oder mitgemeint? Geschlechtergerechte Formulierung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel). Seitdem bieten die Herausgeber darüber hinaus Weiterbildungskurse zum Thema geschlechtergerechte Sprache an (https://www.gleichstellung.uni-kiel.de/de/geschlechtergerechte-sprache).

    1. Welche Landesbehörden, kommunale Behörden und Hochschulen sind der Landesregierung bekannt, die ihren Mitarbeitern durch vergleichbare Leitfäden oder Handreichungen aufzeigen, wie sie formulieren sollen? Bitte einzeln auflisten und

    2. Von wem wurden diese Leitfäden u.ä. ggf. erstellt; welche Kosten sind entstanden?

    3. Fördert die Landesregierung die Verwendung geschlechterneutraler Sprache in ihren Behörden, falls ja, auf welche Weise?

    drucksache-19-01471

     

    Link: http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/01400/drucksache-19-01471.pdf

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