jno spd probleme

Angesichts von 500.000 Wählerstimmen, die die SPD bei der letzten Bundestagswahl an die AfD verloren hat, empfiehlt Landeschef  Ralf Stegner, die SPD müsse für einen Neuanfang „in neue Wählermilieus vorstoßen“.  Dazu müsste sie u.a. eine „angemessene Sprache“ wählen und „Initiativen entwickeln, die sich an Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen richten“. Jörg Nobis, Fraktionsvorsitzender der AfD im Kieler Landtag, erklärt dazu:

„Zentrales Problem der SPD in Schleswig-Holstein ist nicht die Wahl ihrer Sprache, sondern die Wahl ihrer Themen. Herr Dr. Stegner hat dies ganz offensichtlich bis heute nicht verstanden.

Symptomatisch dafür sind die von seiner Partei beantragten Landtagsdebatten wie die zur vermeintlichen Nazi-Symbolik auf Kfz-Kennzeichen. Während die SPD den Schleswig-Holsteinern darin erklärt, dass Kürzel wie das auf den Hamburger Kennzeichen übliche „HH“ für „Heil Hitler“ steht, lässt sie Themen wie die Verdoppelung der Obdachlosigkeit in Schleswig-Holstein links liegen. Auch dass mittlerweile für 40.000 Schleswig-Holsteiner die reguläre Rente nicht mehr zum Leben reicht, ist der SPD unter Herrn Dr. Stegner keine Debatte wert.

So lange es dabei bleibt, und die SPD weiter meint, man könne die eigene, hart arbeitende Bevölkerung dauerhaft sozial und politisch vernachlässigen, hat sie offenbar nichts aus der Wahlschlappe gelernt. Als Fraktionsführer der AfD kann ich das nur begrüßen – so wie jeden Wähler, der der SPD den Rücken kehrt und fortan die AfD wählt.“

Weitere Informationen:

Im Kieler-Nachrichten-Artikel „Stegner will mehr Klartext reden“ vom 09.11. zu den Ideen von SPD-Landeschef Ralf Stegner für eine Erneuerung seiner Partei:

„Menschen, die sich Sorgen machen, brauchen unsere Aufmerksamkeit, sagte Stegner. Wenn es um Flüchtlinge, Arbeitsplatzabbau und Digitalisierung, Energiepolitik, Kindererziehung, Gesundheit und Pflege gehe, müsse die Partei Antworten geben – und zwar in einer angemessenen Sprache ... schließlich seien Initiativen zu entwickeln, die sich an Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommmen richten.

SHZ-Artikel „Hartz IV für Alte: Zahl der Bezieher in SH explodiert“ vom 08.10. :

https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/politik/hartz-iv-fuer-alte-zahl-der-bezieher-in-sh-explodiert-id18025126.html

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