Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, erklärt zu den Plänen von Bildungsministerin Karin Prien (CDU), Grundschulkinder ab der 3. Klasse an die Grundzüge des Programmierens heranzuführen: „Da Bildungsministerin Prien nicht sicherstellen kann, dass die Grundschulkinder in unserem Land sicher Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, sollte sie darauf verzichten, ihnen zusätzliche Lehrinhalte aufzubürden, die bestenfalls den Bedürfnissen einer digitalisierten Arbeitswelt dienen, die von den Grundschülern noch weiter weg ist, als ein Informatik-Studium“, so Dr. Brodehl.

Vorbereitung auf weiterführende Schulen statt auf die Arbeitswelt

„Angesichts der hohen Stundenausfallzahl an den Grundschulen in Schleswig-Holstein wäre Ministerin Prien gut beraten, wenn sie erst einmal dafür sorgen würde, dass alle Grundschulkinder bei uns optimal auf die Anforderungen der weiterführenden Schulen vorbereitet werden – statt sich Gedanken darüber zu machen, wie man Achtjährige schon für ein Informatik-Studium begeistert“, so Dr. Brodehl weiter.

Überfrachtung des Grundschulunterrichts

„Wer die Situation an den Grundschulen in Schleswig-Holstein kennt, der weiß, wie groß die Herausforderung schon jetzt ist, in Klassen mit bis zu 28 heterogenen Schülern einen geordneten Unterricht in den Grundfächern durchzuführen. Anzunehmen, dass sich diese Situation zugunsten der Schüler verbessert, wenn man das Fach Programmieren zusätzlich in den Lehrplan aufnimmt, ist völlig absurd“, so Dr. Brodehl abschließend.

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