Kiel 508.quadratischAnlässlich der Anhörung des Umwelt- und Agrarausschusses in Sachen Wolf erklärt Volker Schnurrbusch, agrar- und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag:

„Während Tierschützer und Umweltverbände, gefangen im grünen Zeitgeist, im Märchenwald wandeln, versuchen Tierhalter, Bauern und Jäger gemeinsam die Weidetierhaltung zu retten. Die Wolfspopulation nimmt kontinuierlich zu. Pro Jahr steigt der bundesweite Bestand um 30 Prozent - heute geht man von 1.000 Tieren aus. Damit steigen logischerweise auch Risse und Hetzjagden durch Wölfe sowie die daraus resultierenden Schäden. Wir müssen uns fragen: Soll der Mensch sich an den Wolf gewöhnen oder der Wolf an den Menschen? Schleswig-Holstein zum "Wolfsland" zu machen, wie es der Vertreter des BUND wünscht, lehnen wir mit Nachdruck ab.

Die Weidetierhaltung, die für unser Land so typisch ist, hat hier Vorrang. Auch der Mensch gerät in Gefahr, wenn Rinderherden ausbrechen und auf die Straße laufen. Bauern, Jäger und Tierhalter haben Seite an Seite gegen eine verfehlte Willkommenskultur demonstriert, die ein paar Wölfe über die Interessen von Tausenden von Menschen stellt. Dieser Irrweg einer Romantisierung dieses wilden Räubers muss aufhören.

Die AfD hat bereits im September dieses Jahres gefordert, Problemwölfe, die ihre natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren, dem Bestand zu entnehmen. In der Anhörung wurde deutlich, dass der Begriff des Problemwolfes neu definiert werden muss.

Der Umweltminister, der vor den Demonstranten von einer positiven Bilanz beim Wolf sprach, wurde dafür von den Bauern, Jägern und Weidetierhaltern ausgebuht und ausgepfiffen. Auch für ihn gilt: Es ist höchste Zeit umzudenken.“

Pressespiegel der AfD Fraktion bei openPR

Pressekontakt

Kontakt zum Pressesprecher
der AfD Fraktion:

Name: Peter Rohling
Tel.: 0431/988-1656
Mail: presse@afd.ltsh.de

Landtag Schleswig-Holstein
Düsternbrooker 70
24105 Kiel