Kiel 508.quadratischDie Kieler Nachrichten berichten über die Stickoxid-Messwerte am Theodor-Heuss-Ring. Diese sollen 100 Mikrogramm pro Kubikmeter betragen haben. Weil der Grenzwert aber bei 40 läge, sei der Trend offensichtlich, dass es mit dem NO2 nicht besser würde. Dazu erklärt Volker Schnurrbusch, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag:

„Die Kieler Nachrichten ziehen den falschen Schluss. Offenbar haben die verantwortlichen Redakteure übersehen, dass es auf Jahres- und Stundenmittelwerte ankommt. Bei den 100er Werten handelte es sich um Stundenmittel, die den Wert von 200 pro Jahr 18mal überschreiten dürfen. 40 Mikrogramm pro Kubikmeter ist aber der Jahresmittelwert, der sich komplett anders errechnet.

Daraus folgt, dass ein kurzfristig gemessener Wert von 100 Mikrogramm nicht nur erlaubt ist, sondern im Rahmen einer stochastischen Bewertung als gänzlich normal zu betrachten ist. Der Jahresmittelwert bleibt erst einmal, wie er ist.

Wir würden uns wünschen, dass die ‚Hauptstadtzeitung‘ mit mehr Sachverstand berichtet, statt Panikmache wie die Grünen zu betreiben. Ein Dieselfahrverbot für Kiel kann nicht im Interesse von Einwohnern, Pendlern oder Gewerbe sein.“

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