Kiel 508.quadratischAnlässlich des Berichts der Landesregierung zum Gänsemanagement in Schleswig-Holstein erklärt Volker Schnurrbusch, agrar- und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag:

„Es zeichnet sich bereits jetzt schon wieder ab: Pellworm ist voll und auch in der Hattstedtermarsch haben sich bereits mehrere tausend Gänse zur Rast eingefunden. Das belastet unsere heimische Landwirtschaft. Aber offensichtlich haben die durchziehenden Gänse eine stärkere Lobby als unsere Landwirte. Ich habe schon lange den Eindruck, dass niemand die Sorgen und Nöte unserer Bauern ernst nimmt.

Die Gänse sind für viele landwirtschaftliche Kleinbetriebe existenzbedrohend. Schafhalter, die wir dringend brauchen für den Deichschutz, müssen Futtermittel zukaufen oder umständlich auf andere Weideflächen ausweichen. Als ob sie nicht schon genug Probleme durch den Wolf haben. Als weitere Folge eines verfehlten und ideologisierten Naturschutzes müssen sie nun die Folgen bedrohlich steigender Gänsepopulation meistern. Und dass, obwohl die Schafhalter für den Deichschutz unverzichtbar sind.

Entschädigungsleistungen können den tatsächlichen Schaden nie ersetzen, sind an komplizierte Antragsverfahren geknüpft und müssen immer EU-rechtskonform gestaltet werden. Gleichzeitig machen Transferleistungen – und nichts anderes sind Entschädigungen – aus Landwirten Bittsteller. Das haben unsere Landwirte nicht verdient.

Damit wir auch zukünftig eine funktionierende landwirtschaftliche Versorgung haben, muss der Gänsebestand auf den Feldern der Bauern reduziert werden - notfalls auch durch Vergrämung. Alternativ zum Abschuss

der Gänse könnten sie auch durch Kanonennetze in großer Anzahl gefangen werden. Die AfD unterstützt alle Maßnahmen, die eine vernünftige Landwirtschaft ermöglichen, damit unsere Bauern sinnvoll arbeiten können.“

Weitere Informationen:

  • Jamaika-Antrag „Bericht zum Gänsemanagement“ DS 19/745 vom 29. Mai 2018:

           http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/00700/drucksache-19-00745.pdf

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