Kiel 301.quadratischDer Historiker und Autor Dr. Karlheinz Weißmann hat heute in seinem Vortrag zum Kieler Matrosenaufstand deutlich gemacht, welche Motive die revoltierenden Marinesoldaten in Kiel 1918 tatsächlich hatten. Damit entlarvte er die aktuellen Interpretationen des Matrosenaufstandes durch Politik und Medien als einen Versuch, Geschichte zu instrumentalisieren. Der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Jörg Nobis, erklärt dazu:

„Die aktuellen Bemühungen von Politik und Medien, den Kieler Matrosenaufstand vom November 1918 zur Geburtsstunde der Demokratie in Deutschland zu verklären, dienen offenbar rein politischen Zwecken – dies hat Dr. Weißmann durch seine heutigen Ausführungen eindrucksvoll belegt.

Dass ein historisches Ereignis umgedeutet wird, um es in der Gegenwart politisch zu instrumentalisieren, ist nicht neu. Schon die SED hat den Matrosenaufstand dereinst für ihre sozialistische Propaganda entsprechend vereinnahmt. Dass die Politik in Schleswig-Holstein, namentlich die SPD, heute in eine ähnliche Kerbe schlägt, zeigt nur, wie verzweifelt man angesichts der desaströsen Wahlergebnisse der einstigen Volkspartei mittlerweile ist.

In der lebhaften Diskussion, die sich an den Vortrag von Dr. Weißmann anschloss, gab es zahlreiche Fragen aus dem Publikum, etwa zum Gegenwartsbezug deutscher Geschichte. Viele Teilnehmer interessierten sich insbesondere dafür, wie sich unter-schiedliche Deutungen geschichtlicher Ereignisse auf das Selbstbild einer Nation und auf das Demokratieverständnis der Bürger auswirken können. Darüber entwickelte sich ein ebenso spannender wie kontroverser Dialog zwischen Gastredner, Fraktion und Publikum – ganz so, wie wir uns das gewünscht hatten.

Die Debatte hat insgesamt gezeigt, dass die aktuelle Vereinnahmung des Matrosen-aufstandes durch Parteipolitik auf breite Skepsis stößt und, dass sich viele Bürger stattdessen eine offene und ehrliche Debatte über deutsche Geschichte wünschen – jenseits jedweder Dogmen. Weißmanns These, dass linker Geschichtsrevisionismus in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr konsensfähig geworden ist, stieß beim Publikum konsequenterweise auf starken Applaus.

Der Erfolg des heutigen Diskussionsabends hat uns erneut darin bestärkt, dass unser Format ‚Fraktion im Dialog‘ positiv angenommen wird, weshalb wir es auch in Zukunft weiter fortsetzen werden.“

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  • Bilder von der Veranstaltung im Anhang:

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