Kiel 572.quadratisch.nahBildungsministerin Karin Prien (CDU) beabsichtigt, die Ausbildung von Gymnasiallehrern und Gemeinschaftsschullehrern künftig wieder voneinander zu trennen. Über die dafür nötige Änderung des Lehrkräftebildungs-gesetzes hat der Bildungsausschuss des Kieler Landtages heute beraten. Dazu erklärt Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„Die geplante Trennung der Ausbildung von Gymnasial- und Gemeinschaftsschullehrern begrüßen wir ausdrücklich. Nur so kann den unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Schulart entsprochen werden.

Allerdings bleibt die Regierung einmal mehr auf halber Strecke stehen. Konsequent wäre es gewesen, in der Lehrerausbildung zukünftig auch wieder zwischen Haupt- und Realschullehrern zu unterscheiden. Solange wir in Schleswig-Holstein keinen Einheitsschulabschluss nach der 10 Klasse vergeben, sondern zwischen Hauptschul- und Realschulabschluss (ESA, MSA) unterscheiden, sollten Schüler entsprechend von Hauptschul- oder Realschullehrern unterrichtet werden.

Die Lehramtsausbildung sollte für Gymnasiallehrer allein in Kiel stattfinden und für Lehrer von Gemeinschaftsschulen allein in Flensburg. Nur hierdurch werden sowohl pädagogische als auch fachwissenschaftliche Kenntnisse im jeweils erforderlichen Maße vermittelt werden können.

Lehrerausbildung muss für jedes Leistungsniveau spezifisch und professionell sein - die Abschaffung der Einheitslehrerausbildung bleibt mit dem jetzt bestehenden Gesetzentwurf auf halber Strecke stehen.“

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