Kiel 301.quadratischSeit dem apokalyptischen Umweltfilm Al Gores „Eine unbequeme Wahrheit“ wollen sich in Deutschland einige Kräfte von Kohlendioxid jeden Ursprungs lösen. Einer Vision folgend, soll die einzige Energiequelle von Industrie, Haushalten, Dienstleistungssektor und Verkehr der Strom aus allen verfügbaren Quellen sein. Heute stellte die Landesregierung ihre überarbeitete Strategie für den elektrischen Verkehr vor. Jörg Nobis, energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, erklärt dazu:

„Die Strategie zur Elektromobilität fußt auf Annahmen, die physikalisch und klimato-logisch falsch sind. Auf eine umfassende Elektromobilität umzustellen, würde die Umwelt noch mehr verschandeln als schon bisher. Bis zu 500.000 Windkraftanlagen mit bis zu 200 Meter Höhe würden bundesweit benötigt, um die Sektoren Verkehr, Haushalte, Industrie und Dienstleistungen mit Strom zu versorgen.

Derzeit decken alle 30.000 Windräder an Land und vor den Küsten gerade einmal sechs Prozent des täglichen Energiebedarfs. Alle regenerativen Energien zusammen decken nur 13 Prozent des Primärenergiebedarfs in Deutschland. Diese Zahlen verdeutlichen, auf welchen falschen Versprechen die Strategie der Elektromobilität basiert.

Tatsächlich suggeriert der Bericht der Landesregierung, dass irgendwann einmal alle Autos mit Strom fahren können. Wollte man nur für den Verkehrssektor auf Windkraft und Biogas bauen, bräuchte man 150.000 neue Windkraftanlagen mit einer Höhe von 200 Metern oder 95.000 neue Biogasanlagen.

Die ökologischen Konsequenzen sind höchst bedenklich, betrachtet man alleine die "Progress"-Studie, die die negativen Auswirkungen auf die Vogelwelt untersucht. Physikalisch können die visionären Antriebsformen weder bei Wirkungsgrad noch bei Leistungsdichten mithalten. Auch gibt es keine gelungenen Möglichkeiten, Strom zu speichern.

Seit dem letzten Bericht des Weltklimarates ist zudem klar, dass Kohlendioxid eben nicht der Treiber der Wetterkapriolen ist. Wasserdampf scheint hierbei eine bislang völlig unterschätzte Rolle einzunehmen. Damit sind nicht nur die Klimaschutzziele der Landesregierung heiße Luft, sondern auch die vorgelegte Strategie zur Elektromobilität.“

 

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