Kiel 572.quadratisch.nahMitglieder der Landesregierung haben in Lübeck die Baltic-Gemeinschaftsschule und das Förderzentrum Wilhelmshöhe besucht – mit dabei: Anette Röttger, die Inklusionsbeauftragte der CDU-Landtagsfraktion. Sie äußerte anschließend, dieser Besuch habe ihr „bestätigt, dass man bei allem Willen um Inklusion auch in Zukunft auf Förderzentren nicht verzichten darf“. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Wir brauchen Förderzentren – da hat die Inklusionsbeauftragte der CDU völlig Recht. Denn Förderzentren haben sich seit vielen Jahren derart bewährt, dass noch vor nicht allzu langer Zeit Bildungspolitiker und Pädagogen aus der ganzen Welt zu uns nach Deutschland kamen, um sie kennenzulernen und zu adaptieren.

Dass Förderschulen bei uns geschlossen wurden und werden, ist ein Fehler, der vor allem zulasten der davon betroffenen Schüler geht. Denn eine so gute und professionelle Förderung wie an einer Förderschule kann an einer Gemeinschaftsschule niemals erreicht werden – das hat die Praxis längst bewiesen.

Der aktuelle Bericht des Landesrechnungshofes zur Inklusion zeigt zudem, dass Schleswig-Holstein weder das Geld noch die qualifizierten Lehrkräfte dafür hat, um Inklusion jemals erfolgreich durchzuführen – auch wenn die linksgrünen Bildungs-ideologen innerhalb Jamaikas sowie bei SPD und SSW das nicht wahrhaben wollen.

Die AfD-Fraktion fordert deshalb, den Irrweg der Inklusion zu verlassen und zu einem mehrgliedrigen Schulsystem zurückzukehren, das den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen aller Schüler tatsächlich gerecht wird. Schulpolitik muss sich am Wohl jedes einzelnen Kindes ausrichten und nicht an einer Ideologie der Gleichmacherei. Anette Röttger sollte hinter dieser Forderung nicht länger zurückstehen.“

 

Weitere Informationen:

  • Quelle des Zitats von Anette Röttger: Lübecker-Nachrichten-Meldung „CDU: Förderung wichtig“ vom 14. September 2018 (Printausgabe)

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