Kiel 508.quadratischDie Trockenperiode der letzten Monate hat die Futterernte für Viehhalter in Schleswig-Holstein bis zu 50 Prozent reduziert. Die Knappheit bringt die Landwirte in finanzielle und logistische Schwierigkeiten. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner kündigte heute ein Hilfsprogramm an, das allerdings die Mitfinanzierung der Länder voraussetzt. Noch-Landesminister Dr. Robert Habeck äußerte sich heute im Umwelt- und Agrarausschuss zu den Aussichten für die Landwirte in Schleswig-Holstein. Volker Schnurrbusch, umwelt- und agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, erklärt dazu:

„Wie bei einem Offenbarungseid sollen Landwirte ihre Bedürftigkeit beweisen. Der Verlust der eigenen Liquidität ist ein kräftezehrender Prozess, den kaum ein Landwirt offen zugeben mag. Der administrative Aufwand des angekündigten Hilfsprogramms bleibt bei den Ländern hängen, denn mithilfe der Finanzämter sollen sie die finanzielle Notlage der Antragsteller bewerten. Unbürokratische Soforthilfe sieht anders aus.

Dass Julia Klöckner finanzielle Hilfen an das Jahresende knüpft, zwingt Landwirte zum schnellen Handeln. Dr. Habeck hat heute eingeräumt, dass das Land aufgrund fehlender Richtlinien einstweilen kein Geld auszahlen wird. Vielmehr will das Umweltministerium auf die Vorgaben der Bundesverordnung warten. Für die geschätzt 500 antragsberechtigten Landwirte in Schleswig-Holstein heißt das: Warten.

Doch selbst wenn irgendwann einmal Geld fließen sollte: Geld macht das Vieh nicht satt - wichtig ist es jetzt, schnell und unbürokratisch Futtermittel bereitzustellen.“

Pressespiegel der AfD Fraktion bei openPR

Pressekontakt

Kontakt zum Pressesprecher
der AfD Fraktion:

Name: Peter Rohling
Tel.: 0431/988-1656
Mail: presse@afd.ltsh.de

Landtag Schleswig-Holstein
Düsternbrooker 70
24105 Kiel