Kiel 508.quadratischDie rapide ansteigende Zahl von Wolfsrissen in Schleswig-Holstein hat einen Schafhalter im Kreis Segeberg nach 25 Jahren zur Aufgabe bewogen. Durch den Verkauf seiner 200 Schafe entsteht ihm ein betriebswirtschaftlicher Schaden von rund 25.000 Euro. Volker Schnurrbusch, umwelt- und agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, erklärt dazu:

„Wegen der falschen Politik um den Wolf gibt der erste Schäfer auf. Wieder wird deutlich, dass es den Grünen wichtiger ist, Tiere um jeden Preis gewähren zu lassen, statt arbeitende Menschen in ihren Interessen zu unterstützen.

Die ungehinderte Ausbreitung des Raubtieres kann niemandem zugemutet werden. Grundsätzlich sollten Wölfe nur dort angesiedelt werden, wo ihnen auch ein angemessener Lebensraum zur Verfügung steht. In einigen Gebieten Deutschlands mag dies der Fall sein. Die intensive Weidetierhaltung und Landschaftspflege durch 300.000 Schafe und Lämmer in der Kulturlandschaft Schleswig-Holstein verlangt nach einem besseren Wolfsmanagement. Dazu gehört es, den Wolf bestandsorientiert bejagen zu können. Wölfe sind nun mal kein Spielzeug für Tierschützer, sondern Raubtiere.

Für die Landschaftspflege in Schleswig-Holstein ist die Weidetierhaltung durch Schafe essentiell. Der Berufsstand des Schäfers sichert die Schönheit der Heideflächen. Ohne Schafe würde unsere Heide zu wildem Busch. Die Betriebsaufgabe des Schafhalters aus dem Kreis Segeberg ist ein Alarmzeichen und darf nicht ohne Konsequenzen blieben.“

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