Kiel 572.quadratisch.nahAusbildungsbetriebe in Deutschland finden immer weniger geeignete Bewerber: allein in Schleswig-Holstein sind in diesem Ausbildungsjahr rund 7.100 Lehrstellen unbesetzt. Die meisten Probleme bereitet den Betrieben laut IHK eine „Fehlende Leistungsbereitschaft, Motivation und Belastbarkeit“ unter den Auszubildenden; oft hapere es zudem an Umgangsformen und Sozialkompetenzen. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Dass immer mehr Auszubildende Defizite bei Umgangsformen, Sozialkompetenz und Belastbarkeit aufweisen, zeigt, dass sie diese Tugenden während ihrer Schulzeit offenbar ungenügend erlernt und ausgebildet haben. Das ist ein Alarmsignal – für die betroffenen Betriebe wie für unsere Gesellschaft gleichermaßen.

Deshalb hat die AfD-Fraktion die Landesregierung bereits vor der Sommerpause im Landtag aufgefordert, künftig das Arbeits- und Sozialverhalten von Schülern wieder mit Noten bewerten zu lassen. Die früher als ‚Kopfnoten‘ bezeichneten Bewertungen für Sekundärtugenden wie Betragen, Fleiß, Mitarbeit und ähnliches, würden den Schülern einerseits die Bedeutung dieser Werte deutlich machen, zum anderen wären sie ein ehrliches und eindeutiges Feedback, das die Schüler motiviert, in diesem Bereich gut zu sein.

Leider haben alle anderen im Landtag vertretenen Fraktionen unseren Antrag zur Wiedereinführung der Kopfnoten abgelehnt. So werden die Schüler gleich zweifach benachteiligt: Zum einen suggeriert der Verzicht auf die Kopfnoten, es käme auf die damit bewerteten Tugenden nicht an. Zum anderen verschlechtern sich die Aussichten der Schüler darauf, einen Ausbildungsplatz zu ergattern und zu behalten, bei dem es auf diese Tugenden eben doch ankommt.

Die AfD-Fraktion wird sich deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, dass Kopfnoten an unseren Schulen eingeführt werden – im Interesse der Schüler und Betriebe unseres Landes.“

Pressespiegel der AfD Fraktion bei openPR

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