Kiel 572.quadratisch.nahDas französische Parlament hat gestern ein Gesetz verabschiedet, das Kindern im Alter von drei bis 15 Jahren die Nutzung von Handys und Tablets an Vorschulen, Grundschulen und weiterführenden Schulen verbietet – grundsätzlich und landesweit. Dr. Frank Brodehl, familien- und bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Wir begrüßen das französische Handy- und Tabletverbot an Schulen, denn die Praxis hat auch bei uns gezeigt, dass die private Nutzung von Handys und Tablets die Aufmerk-samkeit von Kindern bei schulischen Veranstaltungen deutlich herabsetzt. Wer damit beschäftigt ist, eine E-Mail oder SMS zu verfassen oder im Internet zu surfen, kann nicht gleichzeitig dem Unterricht folgen – das erklärt sich von selbst.

Dass das französische Gesetz die Nutzung von Handys, Tablets und Smartwatches auch auf dem Schulhof verbietet, ist ebenfalls nachvollziehbar, da die Nutzung dieser Geräte die körperliche Betätigung auf den Schulhöfen reduziert – was dem Sinn von Schulhof-pausen zuwiderläuft.

Angesichts der Gründe, die für ein Verbot internetfähiger Mobilgeräte an Schulen in den genannten Altersklassen sprechen,muss auch in Schleswig-Holstein eine ehrliche und ernsthafte Debatte darüber geführt werden, ob ein Verbot nach französischem Vorbild nicht auch an unseren Schulen geboten ist. Dass die Kulturnation Frankreich sich für dieses Verbot entschieden hat, muss Bildungspolitikern in ganz Europa zu denken geben – auch bei uns.“

Weitere Informationen:

  • WELT-Artikel „Frankreich führt Handyverbot an Schulen ein“ vom 31. Juli 2018:

https://www.welt.de/politik/ausland/article180267504/Macrons-Wahlversprechen-Frankreich-fuehrt-Handyverbot-an-Schulen-ein.html#Comments

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