Kiel 508.quadratischTierfutter ist in Schleswig-Holstein aufgrund der hohen Temperaturen und des fehlenden Regens in diesem Jahr knapp. Die Knappheit führt zu steigenden Futterpreisen und zwingt Landwirte, Teile ihrer Tierbestände vorzeitig zu schlachten. Durch das erhöhte Fleischangebot sinken wiederrum die Fleischpreise. Dazu erklärt Volker Schnurrbusch, umwelt- und agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag:

„Die Bauern haben zurzeit große Schwierigkeiten, ihre Tiere zu ernähren. Der erste Schnitt für Tierfutter fiel im letzten Jahr buchstäblich ins Wasser, aktuell verdorren die Wiesen im Lande. Die Folge: Futtermittelpreise steigen, gleichzeitig sinken die Erträge aus dem Schlachtvieh.

Es ist zu begrüßen, dass Dauergrünlandflächen nun für die Weide freigegeben werden. Das reicht jedoch bei weitem nicht aus. Die Landesregierung wird nicht umhinkommen, den betroffenen Landwirten Soforthilfe zu leisten, um die aktuelle Dürre zu überstehen.

Sollte die Wetterlage anhalten, darf es auch kein Tabu sein, auf die Verarbeitung des Silagemais zu Kraftstoffgas zu verzichten und diesen stattdessen an die hungrigen Tiere zu verfüttern. Getreide sollte in erster Linie der Ernährung dienen und nicht der Energiegewinnung im Rahmen verfehlter grüner Energiepolitik.

Die AfD unterstützt daher alle Maßnahmen, die helfen, die Situation der Landwirte wie auch der Nutztiere zu verbessern.“

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