Kiel 301.quadratischEin neues Abkommen der EU mit dem Stromnetzbetreiber Tennet begünstigt Dänemark und wird deutsche Stromkunden mit zusätzlichen Ausgaben in Milliardenhöhe belasten. Jörg Nobis, Fraktionschef und energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Die neue EU-Regelung zum zwischenstaatlichen Stromhandel führt zu weiter steigenden Lebenshaltungskosten. Brüssel setzt damit den Plan der dänischen EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager um, die künftig gern 75% der vorhandenen Leitungskapazität für den zwischenstaatlichen Stromhandel freihalten möchte.

Die Folge: Deutsche Verbraucher zahlen kräftig dafür drauf, dass dänische Stromerzeuger Strom nach Deutschland ausführen, während norddeutsche Windparks bei hoher Netzauslastung noch häufiger als bisher vom Netz gehen müssen. Solche Eingriffe in den laufenden Betrieb verursachten schon 2017 allein in Schleswig-Holstein Kosten in Höhe von 351 Millionen Euro, deutschlandweit sogar über 1,2 Milliarden Euro.

Die AfD lehnt diese neue EU-Regelung ab und setzt sich weiterhin im Interesse der Bürger für Versorgungssicherheit und niedrige Strompreise ein.“

 

Weitere Informationen:

  • SHZ-Artikel „Stromkunden droht neue Milliardenlast“ vom 17. Juli 2018:

https://www.shz.de/nachrichten/meldungen/mehr-daenen-strom-durch-netze-in-sh-verbrauchern-blueht-neue-milliardenlast-id20455992.html

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