Kiel 572.quadratisch.nahAus einer Umfrage des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) geht hervor, dass jede zweite Lehrkraft in den letzten fünf Jahren beschimpft, bedroht, beleidigt, gemobbt oder belästigt wurde. Jede vierte Schulleitung berichtet von körperlicher Gewalt gegenüber Lehrern. Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Frank Brodehl, erklärt dazu:

„Die Einführung einer Datenbank über Gewalttaten und Mobbing ist ein richtiger erster Schritt, um das Ausmaß der physischen und psychischen Gewalt zu erfassen und Konflikthintergründe aufzudecken. Dabei ist es wichtig, die Öffentlichkeit über die Konflikte und deren Hintergründe umfassend zu informieren, um eine gesellschaftliche Debatte zu ermöglichen.

Zunehmender Respektlosigkeit und Verrohung muss energisch Einhalt geboten werden. Die Einführung verbindlicher Regeln in jedem Klassenzimmer und deren Einhaltung sind die Voraussetzung für gelingende Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern. Die Missachtung einer Regel muss konsequent und angemessen geahndet werden. Gewaltprävention durch Sozialkompetenztrainings und Schülerpatenschaften zwischen jüngeren und älteren Schülern ist ein weiterer wichtiger Baustein, um Schülern alternative Konfliktlösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die AfD spricht sich klar für Regeln im Klassenraum sowie die konsequente Ahndung von Schulgewalt aus. Lehrer sind jedoch auf die Rückendeckung von Eltern und Schulleitungen angewiesen; nur durch gemeinsame Anstrengung werden die Gewalttaten an unseren Schulen zurückgehen.“

 

Weitere Informationen:

  • KN-Artikel „Mobbing: Schulen müssen jetzt jeden Fall melden“ vom 18. Juli 2018:

http://www.kn-online.de/Nachrichten/Politik/Neue-Datenbank-Schulen-muessen-Mobbing-und-Gewalt-kuenftig-melden

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