Kiel 301.quadratischIn der heutigen Plenardebatte zur Energiewende standen neben dem Klimaschutzbericht der Landesregierung insbesondere die Themen Digitalisie-rung und Leistungsfähigkeit der Stromsysteme im Vordergrund. Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Jörg Nobis:

„Der Regierungsbericht über Klimaschutz und Energiewende zeigt, wie aussichtslos die Bemühungen von Jamaika sind, die Ziele der Energiewende auch nur ansatzweise zu erreichen. Besonders wenn man bedenkt, was der Bericht komplett unerwähnt lässt: dass nach all den Jahren der bisher betriebenen Energiewendepolitik alle regenerativen Energien zusammengenommen gerade einmal sechs Prozent des gesamten Energie-bedarfs in Deutschland abdecken.

Selbst bei 30.000 zusätzlichen Windrädern würde die aktuelle Energiedeckungslücke von über 80 Prozent bestehen bleiben. Plastischer lässt sich kaum die Aussichtslosigkeit der jamaikanischen Bemühungen in Sachen Energiewende darstellen. Windräder und Bio-gasanlagen mutieren angesichts dieser Fakten zum Symbol einer gescheiterten Energie-wende. Da wird es auch nicht helfen, die technisch verantwortbaren Kapazitätsgrenzen unserer Stromnetze zu sprengen.

Mit der Computerplattform ENKO und einer Zwangsanbindung digitaler Stromzähler möchte die Landesregierung künftig aus reinen Stromkonsumenten zusätzlich noch Stromproduzenten machen. Dieser Plan wäre unseres Erachtens eine Erwähnung im Regierungsbericht wert gewesen. Doch auch hier: Fehlanzeige! Dabei sollten die Bürger wissen, was sie mit einer Fortsetzung der Energiewende erwartet – alles, was anzapfbar

ist, will Jamaika in Zukunft anzapfen können: Blockheizkraftwerke, Autobatterien und auch private Solarstromspeicher.

Die Teilnahme an ENKO mag jetzt noch freiwillig sein. Das aber wird sich schnell ändern, sobald die Netzbetreiber in ein paar Jahren die Energie jeder ansteuerbaren Anlage benötigen, um das Netz stabil zu halten. Wenn die Verantwortung für die Stabilität des Energienetzes aber komplett dezentralisiert wird, ist die Netzstabilität akut gefährdet.

Die Zwangsumstellung auf Smart-Meter öffnet außerdem EDV-Kriminellen Haus und Hof. Ein mittelmäßiger Hacker braucht die Daten von nur 500 gläsernen Stromkunden zu beobachten. Sinkt bei einem davon für die Dauer von zwei bis drei Wochen der ansonsten stetige Stromverbrauch, ist glasklar, dass dessen Haus wegen Abwesenheit oder Urlaub unbewohnt ist.

Mit der Konkretisierung dieser Details hat die heutige Debatte die absehbaren Folgen einer fortgesetzten ‚Energiewende‘ deutlich gemacht. Noch ist Zeit, umzusteuern. Tun wir es im Interesse Schleswig-Holsteins und seiner Bürger – jetzt!“

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