Kiel 508.quadratischNoch ist die Afrikanische Schweinepest in Schleswig-Holstein nicht angekommen, breitet sich aber zunehmend aus Osteuropa gen Norden aus. Das Land führte dazu eine Übung durch, um wichtige Erkenntnisse für den Krisenfall zu gewinnen. Dazu erklärt Volker Schnurrbusch, agrar- und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag:

„Übungen für den Krisenfall sind immer wichtig und gut, dürfen uns aber nicht in Sicherheit wiegen und sind bei weitem nicht genug. Unser Noch-Umweltminister sollte auch endlich Wilddurchlässe vorsorglich zu schließen und so die natürliche Begrenzung durch Autobahnen zu nutzen.

Ich begrüße es sehr, dass nunmehr das temporäre Einzäunen des Seuchen-gebietes durch die Landesforsten erfolgen wird. Das ist jedoch lediglich die Umsetzung der Vorgaben des Bundes vom 6. Juni. Fünfzig Kilometer Zaunmaterial klingt zunächst viel, sind jedoch im Katastrophenfall bei weitem nicht genug. Erfreulich scheint jedoch, dass ein Zaun nicht mehr tabu ist.

Hauptrisikofaktor für die Ausbreitung sind neben den Wildschweinen die Menschen. Deswegen gibt es Informationsbroschüren in acht osteuropäischen Sprachen. Nur leider nicht in tschechischer Sprache. Aber gerade dort wütet seit Anfang des Jahres die Seuche im Grenzgebiet und der Transitverkehr mit Tschechien als ‚Verlagerungsstandort‘ der Logistikbranche steigt stetig. Hier wurde also offensichtlich nicht sorgfältig genug gearbeitet.

Wir fordern nach wie vor, Abzäunungen prophylaktisch vorzunehmen und nicht erst den Seuchenfall abzuwarten. Die AfD unterstützt alle Maßnahmen, die helfen, die Aus-breitung der gefährlichen Tierkrankheit einzudämmen.“

Ausbreitung der gefährlichen Tierkrankheit einzudämmen.“

Pressespiegel der AfD Fraktion bei openPR

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