Kiel 508.quadratischDer Eichenprozessionsspinner ist in Schleswig-Holstein angekommen. Er ist nicht nur eine Gefahr für den Baumbestand, sondern kann auch für Menschen gefährlich sein, insbesondere für Kinder. Dazu erklärt Volker Schnurrbusch, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag:

„Die Schmetterlingsraupe breitet sich konstant aus und hat nun auch das waldarme Schleswig-Holstein erreicht. Die gefräßigen Tiere können ganze Eichenwälder kahlfressen und so den historischen Baumbestand in Schleswig-Holstein vernichten. Genauso sind Parkanlagen oder Alleen im Bestand durch dieses Ungeziefer gefährdet.

Auch für den Menschen sind sie gefährlich, weil die kleinen Brennhärchen sich über leichten Wind – und davon haben wir hier ja genug – verbreiten und Haut und Atemwege reizen. Im schlimmsten Fall lösen sie einen allergischen Schock aus. Die Brennhaare enthalten ihre gesundheitsgefährdende Wirkung übrigens über mehrere Jahre. Im hessischen Neuhof musste sogar wegen der Invasion der Raupe für drei Tage die Schule ausfallen.

In anderen Bundesländern wird die Raupe mit gutem Erfolg aktiv bekämpft. So werden in Brandenburg Mittel mit einem Wirkstoff, der auch in der biologischen Landwirtschaft zum Einsatz kommt, zur Beseitigung der Schädlinge eingesetzt. In Sachsen-Anhalt unterstützt das Land die Kommunen finanziell, um die Raupe zu bekämpfen.

In Schleswig-Holstein existiert nicht einmal ein Notfallplan für den Raupenbefall. Hier muss der Noch-Umweltminister dringend handeln. Insbesondere unter dem Aspekt, dass wir Waldkindergärten fördern wollen und so auch in der täglichen Waldnutzung Kinder unnötig einer Gefahr aussetzen. Wir brauchen einen Notfallplan, um unseren Wald zu bewahren und die Bürger vor diesem Schädling zu schützen.“

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